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Variante 1:

Aufbereiten oder thermisch verwerten

Die prinzipiellen Verfahren im Hinblick auf die Wiederverwertung von Baustoffen sind:

AUFBEREITUNGSANLAFE FÜR MINERALISCHE RÜCKBAUSTOFFE

System mit Brecher und Sieben zur Herstellung der sechs zugelassenen Recyclingbaustoffe aus Ausbauasphalt, Strassenaufbruch, Betonabbruch und Mischabbruch.

Auführliche Informationen hier

Gebäude und Infrastrukturbauwerke bestehen aus einer Vielzahl an Rohstoffen. Die beim Rückbau anfallenden mineralischen Bauabfälle wie Betonabbruch, Mischabbruch, Ziegel oder Ausbauasphalt können in Aufbereitungsanlagen zu Recycling-Baustoffen transformiert werden. Fremd- und Störstoffe werden ausgeschieden. Es ist aber auch wichtig, dass keine schadstoffhaltigen Bauabfälle in die Aufbereitungsanlagen gelangen.

Deshalb werden schadstoffhaltige, nicht verwertbare oder aufgrund der bisherigen Nutzung kontaminierte Baustoffe vor dem Beginn von Rückbauarbeiten identifiziert und fachgerecht entfernt (Entkernung). Sie werden vom Baustoffkreislauf ausgeschlossen, um eine diffuse Verteilung von Schadstoffen via Recycling-Baustoffe zu verhindern. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für eine hochwertige Verwertung von mineralischen Bauabfällen.

In einem nächsten Schritt erfolgt der eigentliche Rückbau. Die mineralischen Bauabfälle werden auf der Baustelle separiert und der Aufbereitung zugeführt. Bauabfälle, die sich nicht vor Ort trennen lassen, gelangen in eine Sortieranlage. Dabei kommen je nach Anlage auch Sortierroboter zum Einsatz. Diese Vorbehandlung bezweckt, verwertbare, mineralische Fraktionen (Anteile) zu gewinnen, die einer Aufbereitungsanlage zugeführt werden können.

Die sortierten Kategorien an Bauabfällen (zum Beispiel Betonabbruch) werden mittels Brecher zerkleinert. Windsichter und Metallabscheider entnehmen Fremd- und Störstoffe wie Holz- oder Kunststoffstücke sowie Metalle (Armierungseisen, Drähte). Das gebrochene Material wird über Siebanlagen geführt und in verschiedene Feinheitsstufen (Korngrössen 0–8 mm, 0–16 mm, 0–32 mm, 0–64 mm etc.) und Qualitäten klassiert. Die resultierenden Recycling-Baustoffe wie zum Beispiel Betongranulat ersetzen im Beton den Sand und Kies aus natürlichen Primärressourcen.

Durch Beigabe von Zement, Wasser und weiteren Hilfsstoffen zum Granulat entsteht im Betonwerk der Ausgangsstoff für ein neues Bauwerk. Beton aus Sekundärbaustoffen weist die gleichen Eigenschaften wie Beton aus Primärressourcen auf. Dank der heutigen Qualität der Aufbereitung eignet sich Recyclingbeton für den Einsatz in nahezu allen Bauteilen.

Variante 2

Aufbereiten oder thermisch verwerten

Aufbereitungsanlagen für mineralische Rückbaustoffe

Gebäude und Infrastrukturbauwerke bestehen aus einer Vielzahl an Rohstoffen. Die beim Rückbau anfallenden mineralischen Bauabfälle wie Betonabbruch, Mischabbruch, Ziegel oder Ausbauasphalt können in Aufbereitungsanlagen zu Recycling-Baustoffen transformiert werden. Fremd- und Störstoffe werden ausgeschieden. Es ist aber auch wichtig, dass keine schadstoffhaltigen Bauabfälle in die Aufbereitungsanlagen gelangen.

Ausschluss bestimmter Stoffe
Deshalb werden schadstoffhaltige, nicht verwertbare oder aufgrund der bisherigen Nutzung kontaminierte Baustoffe vor dem Beginn von Rückbauarbeiten identifiziert und fachgerecht entfernt (Entkernung). Sie werden vom Baustoffkreislauf ausgeschlossen, um eine diffuse Verteilung von Schadstoffen via Recycling-Baustoffe zu verhindern. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für eine hochwertige Verwertung von mineralischen Bauabfällen.

Separierung beim Rückbau
In einem nächsten Schritt erfolgt der eigentliche Rückbau. Die mineralischen Bauabfälle werden auf der Baustelle separiert und der Aufbereitung zugeführt. Bauabfälle, die sich nicht vor Ort trennen lassen, gelangen in eine Sortieranlage. Dabei kommen je nach Anlage auch Sortierroboter zum Einsatz. Diese Vorbehandlung bezweckt, verwertbare, mineralische Fraktionen (Anteile) zu gewinnen, die einer Aufbereitungsanlage zugeführt werden können.

Aufbereitung zu RC-Baustoffen
Die sortierten Kategorien an Bauabfällen (zum Beispiel Betonabbruch) werden mittels Brecher zerkleinert. Windsichter und Metallabscheider entnehmen Fremd- und Störstoffe wie Holz- oder Kunststoffstücke sowie Metalle (Armierungseisen, Drähte). Das gebrochene Material wird über Siebanlagen geführt und in verschiedene Feinheitsstufen (Korngrössen 0–8 mm, 0–16 mm, 0–32 mm, 0–64 mm etc.) und Qualitäten klassiert. Die resultierenden Recycling-Baustoffe wie zum Beispiel Betongranulat ersetzen im Beton den Sand und Kies aus natürlichen Primärressourcen.

Aufbereitung zu Beton und Sekundärbaustoffen
Durch Beigabe von Zement, Wasser und weiteren Hilfsstoffen zum Granulat entsteht im Betonwerk der Ausgangsstoff für ein neues Bauwerk. Beton aus Sekundärbaustoffen weist die gleichen Eigenschaften wie Beton aus Primärressourcen auf. Dank der heutigen Qualität der Aufbereitung eignet sich Recyclingbeton für den Einsatz in nahezu allen Bauteilen.